Unsere neuen Schaftleuchter

Mitte Februar haben wir historisch passende Schaftleuchter bekommen und können damit unsere Pseudeo-Mittelalter-Öllampe in Pension schicken. Die neuen Lampen wurden von Anna Axtmann nach Vorlagen aus dem 12. Jahrhundert gemacht. Der Ton entspricht dem Pingsdorfer Keramik.

Schaftleuchter
Unsere neuen Schaftleuchter nach Vorlagen aus dem 12. Jahrhundert.
Schaftleuchter
Detailaufnahme.

Wir sind von der Lichtqualität der Lampen echt überrascht. Die Flammen brennen fast rauch- und geruchlos mit einer hellen, gelblich-weißen Flamme. Jeder Docht gibt etwas weniger Licht als eine moderne Kerze. Als Dochte haben wir gewickelten Leinenstoff verwendet. Sie waren ca. 3 mm dick.

Brennende Öllampe

Hier möchten wir aber noch verschiedene Dochtformen testen. Vor allem möchten wir noch dickere Dochte ausprobieren, um zu sehen, ob damit die Flammen größer werden.

Auch ansonsten sind wir mit dem Lampen zufrieden. Vorsichtshalber haben wir sie auf einen Teller und ein Blatt Küchenrolle gestellt, weil wir wissen wollten, ob eventuell Öl durch den Ton sickert. Wir haben eine Lampe fast eine Woche mit gefüllter Schale stehen lassen, ohne dass etwas durchgedrungen wäre. Am Farbunterschied auf dem letzten Foto sieht man aber, dass der Ton durchaus Öl aufgenommen hat.

Öllampe nach der ersten Benutzung

Bloggeburt

Ein Blog! Noch eines!

Ist das notwendig?
Für andere wahrscheinlich nicht, für uns schon.

Wie in unserem „Über uns“ zu lesen, beschäftigen wir uns mit der Darstellung des 12. Jahrhunderts. Und da gibt es Vieles, worüber wir nachdenken, was wir ausprobieren oder auch Dinge, die uns einfach nur unterkommen und die wir festhalten wollen.

Dies wird also mit großer Wahrscheinlichkeit keines dieser „Ich habe einen Artikel geschrieben“-Blogs.
Ausführliche Artikel zu verschiedenen Themen wird es war sicher auch geben aber eben bei Weitem nicht nur.
Wir möchten einen Ort haben an dem wir spannende Schnipsel festhalten, teilen und wiederfinden können auf die wir beim Lesen von Fachliteratur stoßen.
Gedanken zur ‚Szene‘ oder zum Umgang mit Besuchern werden vorkommen.
Auch von Beziehungen der Vereine und Vereinigungen unter einander möchten wir erzählen.
Interessante Links aus den Tiefen des Netzes werden sich (hoffentlich) ansammeln.
Das eine oder andere zur Veranstalterseite (seien das Museen, Schulen oder der eine oder andere normale Mittelaltermarkt) kommt sicherlich auch noch dazu.
Alles Mögliche eben. Mal kurz, mal lang, mal durchdacht, mal knapp notiert.

Wer gerne mitlesen möchte ist herzlich willkommen.